Autohaus Heiss GmbH

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Kupplung nach nur 3000 Km „kaputtgefahren“? ID: 154063
25/02/2016 12:05

Die Mutter von Frau J. hat im Jänner 2015 von dem Unternehmen Autohaus Heiss GmbH ein Auto mit einem Kilometerstand von 84.500 km zum Preis von € 6.500,- gekauft. Laut Angaben der Frau J. hat sie dem Unternehmen das Auto aufgrund der abgebrannten Kupplung zur Reparatur übergeben müssen. Die Konsumentin hat nämlich, nachdem das Fahrzeug nicht mehr entsprechend reagiert hat, auf der Autobahn hochtourig fahren müssen, um mit ihren Kindern sicher bis zum nächsten Parkplatz zu gelangen. Die Konsumentin ist der Meinung, dass sie so einen Schaden nach nur 3.000 gefahrenen Kilometern nicht verursachen konnte. Sie hat zudem erfahren, dass das Schaltseil die Ursache für dieses Problem gewesen sein dürfte. Da Frau J. der Meinung ist, dass der Kupplungsschaden nicht entstanden wäre, wenn das Schaltseil nicht mangelhaft gewesen wäre, hat sie das Unternehmen aufgefordert, seinen Gewährleistungs- bzw. Garantieverpflichtungen nachzukommen und ihr die Reparaturkosten zurückzuerstatten. Da sie mit dem Unternehmen kein Einvernehmen finden konnte, wandte sie sich an den Konsumentenschutz Verband Österreich.

Trotz Vermitteln des Konsumentenschutz Verbandes Österreich und seiner Presseabteilung konnte keine, die Frau J. zufriedenstellende Lösung gefunden werden. Die Autohaus Heiss GmbH hat über ihre rechtsfreundliche Vertretung mitgeteilt, dass die Kupplung bei der Übergabe funktionstüchtig gewesen sei, aber selbst eine neuwertige Kupplung bei falscher Fahrweise, wie etwa bei hochtourigem Fahren, binnen kürzester Zeit „kaputtgefahren“ werden könne. Die Annahme der Konsumentin, dass der Schaden aufgrund der von ihr gefahrenen 3.000 Km nicht entstanden sein konnte, sei somit nicht korrekt. Dass das Schaltseil die Ursache für das Problem gewesen sei, ist auch technisch auszuschließen, weshalb das Unternehmen einen Gewährleistungsfall nicht anerkennen kann. Bei der Abholung des KFZ ist der Konsumentin die ausgebaute defekte Kupplung gezeigt worden, woraufhin diese die Arbeiten bezahlt und die Geschäftsräumlichkeiten des Unternehmens ohne Beanstandungen verlassen hat. Die Konsumentin teilte jedoch diesbezüglich mit, dass ihr die defekte Kupplung nicht gezeigt worden ist, was auch von zwei, bei der Abholung des Wagens anwesenden Personen, bestätigt werden könne. Sie hat die Reparaturkosten bezahlt, da sie das Auto dringend benötigt habe und die Auskunft, dass das Seil die Ursache für den Schaden gewesen sei, habe sie direkt vom Mechaniker erhalten.

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