ECS Global GmbH

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Keinerlei Garantie? ID: 158928
28/08/2017 10:05

Im Dezember 2016 hat Frau P. die Firma ECS Global GmbH mit der Datenrettung ihrer Festplatte beauftragt und dafür einen Betrag in Höhe von € 800,- bezahlt. Laut Angaben der Konsumentin ist auf dieser Festplatte u.a. ihre komplette Fotosammlung mehrerer Jahre gespeichert, weswegen diese für sie einen besonderen persönlichen Wert hat. Frau P. teilt weiter mit, dass sie nach ca. acht Wochen beim Unternehmen nach den Stand der Dinge nachgefragt hat, wobei ihr erklärt wurde, dass ihr Fall kompliziert sei, sodass der Prozess weitere zwei Wochen dauern wird. Mitte März wurde die Konsumentin informiert, dass die Leseperformance schlecht sei, weshalb die Daten langsam kopiert werden müssen. Da bereits ein weiteres Monat vergangen ist und seitens der Firma ECS Global GmbH nichts zu hören war, wandte sich Frau P. an den Konsumentenschutz Verband Österreich, damit ihr Anliegen veröffentlicht wird.

Trotz Vermittlung des Konsumentenschutz Verbandes und seiner Presseabteilung konnte keine Frau P. zufriedenstellende Lösung erzielt werden. Nach der Kontaktaufnahme mit dem Unternehmen wurde mitgeteilt, dass in dessen Allgemeinen Geschäftsbedingungen darauf hingewiesen wird, dass die im Vorfeld keinerlei Erfolgs- oder zeitliche Garantien abgeben können. Weiters ist die Firma ECS Global GmbH der Meinung, dass die Konsumentin immer über den Stand der Dinge informiert wurde, sowie dass die Datenrettung ihrer Festplatte besonders schwierig sei. Laut Angaben des Unternehmens wird ein weiterer Datenrettungsversuch durchgeführt, indem mit einer weiteren Ersatzteilfestplatte gearbeitet wird. Falls dieser Versuch scheitern wird, muss der Fall als nicht erfolgreich abgeschlossen werden. Die Firma ECS Global GmbH äußerte sich auch zu der Rückerstattung des o.g. Betrages. Im Falle einer nicht erfolgreichen Datenrettung würden 55% der Kosten an Frau P. zurückerstattet. Die Konsumentin zeigte sich mit der Antwort des Unternehmens nicht einverstanden, da sie der Meinung ist, dass sie in diesem Falle einen Verlust in Höhe von € 400,- und dazu eine defekte Festplatte haben werde. Schlussendlich war die Firma ECS Global GmbH der Meinung, dass in dem abgeschlossenen Vertrag klar definiert wird, dass im Falle einer nicht erfolgreichen Datenrettung nur 55% des gezahlten Betrages zurückerstattet werden. Das Unternehmen teilte auch den letzten Stand der Datenrettung mit, nämlich, dass ein Erfolg eher unwahrscheinlich sei. Bis Redaktionsschluss wurde keine weitere Stellungnahme seitens der Firma ECS Global GmbH bezüglich dieser Angelegenheit abgegeben.

Etwas ist nicht in Ordnung?

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Analysekosten und Bearbeitungspauschale verrechnet ID: 1622
15/12/2015 8:16

Frau A. hat von dem Unternehmen ECS Global GmbH eine Rechnung in Höhe von ca. € 130,– erhalten. Die Konsumentin hat sich zwecks der Reparatur und der Datenrettung einer defekten Festplatte an das Unternehmen gewandt, wobei dieses die Festplatte kostenlos habe abholen lassen. Frau A. hat sich bei dem Unternehmen telefonisch gemeldet, da sie sich über die Kosten der Reparatur beziehungsweise der Datenrettung informieren wollte, dabei sei ihr mitgeteilt worden, dass sie nach der Analyse des Gerätes einen unverbindlichen Kostenvoranschlag erhalten würde. Die Konsumentin sei jedoch über allenfalls anfallende Analysekosten nicht aufgeklärt worden, weshalb sie sich an den Konsumentenschutz Verband Österreich wandte und das Unternehmen ersuchte, die Forderung gegen sie auszubuchen sowie ihr die Festplatte kostenlos unrepariert zu retournieren.

Trotz Vermittlung des Konsumentenschutz Verbandes Österreich und seiner Presseabteilung konnte keine Frau A. zufriedenstellende Lösung gefunden werden. Die ECS Global GmbH teilte in ihrer Stellungnahme mit, dass Frau A. ein Analyseformular zur Abholung und Analyse des Datenträgers auf der Webseite des Unternehmens ausgefüllt hat, wobei sie die Express-Variante als Serviceart ausgewählt hat. Außerdem werde auf den Webseiten des Unternehmens sowohl auf die Analysekosten als auch auf die Bearbeitungspauschale hingewiesen und somit besteht die Forderung in Höhe von € 127,- zu Recht.

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