Bawag P.S.K.

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Diebstahl der Bankomatkarte ID: 32336
15/12/2015 9:25

Frau B. ist ihre Handtasche samt Inhalt gestohlen worden. Laut Angaben der Konsumentin sei umgehend nach dem Diebstahl ein Betrag in Höhe von ca. € 2.600,- abgehoben worden. Frau B. habe sich mehrmals an ihr Bankinstitut, die BAWAG P.S.K. Bank für Arbeit und Wirtschaft und Österreichische Postsparkasse Aktiengesellschaft, gewandt, habe jedoch stets eine negative Rückmeldung erhalten. Frau B. sei der Meinung gewesen, dass ihr kein Verschulden angelastet werden könne, da sie den Code weder in der Geldbörse noch in der Handtasche aufbewahrt habe und der Täter daher auf anderem Wege an den Code gekommen sein müsse. Da Frau B. nicht nachvollziehen konnte, weshalb die Bank den Schaden nicht ersetzen wollte, wandte sie sich an die Hilfe des Konsumentenschutz Verbandes Österreich.

Trotz Vermittlung des Konsumentenschutz Verbandes Österreich und seiner Presseabteilung konnte keine Frau B. zufriedenstellende Lösung gefunden werden. Die BAWAG P.S.K. war bedauerlicherweise nicht bereit den Schaden zu ersetzen und teilte der Konsumentin mit, dass die Errechnung des PIN-Codes einer Karte aufgrund des eingesetzten Verfahrens nach heutigem Stand der Technik und den verfügbaren EDV-Systemen nicht möglich wäre. Aus diesem Grund sei das Bankinstitut davon ausgegangen, dass die Konsumentin den PIN-Code gemeinsam mit der Karte oder auf eine Art und Weise aufgezeichnet mit sich geführt habe, die es Dritten ermöglicht habe, mit ihrer Karte Behebungen durchzuführen. Das Bankinstitut sei außerdem der Ansicht gewesen, dass Frau B. ihre Sorgfaltspflichten verletzt hätte.

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