DocLX Travel Events GmbH

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In der Schule zur Teilnahme an einer Maturareise überredet?ID: 154542
19/03/2016 12:00

Am 03.09.2015 hat die Tochter von Frau S. per E-Mail eine Zahlungserinnerung betreffend einer Reiseanzahlung in Höhe von rund € 260,- erhalten. Laut Angaben von Frau S. wurde ihre Tochter in der Schule von einer Werberin des Unternehmens unter Vorspiegelung, es handle sich nur um eine unverbindliche Anfrage von Interessenten, und unter Ausnutzung ihrer Unerfahrenheit zur Abgabe ihrer Daten samt Unterschrift überredet. Im Nachhinein stellte sich heraus, dass diese unverbindliche Interessenabgabe eine verbindliche Buchung war. Infolgedessen hat die Konsumentin den Vertrag storniert, wobei ihr Stornogebühren in Höhe von ca. € 260,- verrechnet wurden, die Frau S. nicht bereit ist zu zahlen. Nach Meinung der Konsumentin ist aufgrund des oben geschilderten Sachverhaltes kein gültiger Vertrag zustande gekommen. Die Konsumentin ist außerdem der Meinung, dass das Unternehmen ihrer Tochter die allgemeinen Geschäftsbedingungen nicht vor dem vermeintlichen Vertragsabschluss zur Verfügung gestellt hatte, weshalb diese nicht Vertragsinhalt werden konnten. Ihre Tochter sei weiters nicht über geltende gesetzliche Rücktrittsrechte belehrt worden. Da sie keine zufriedenstellende Rückmeldung von der DocLX Travel Events GmbH erhalten hat, wandte sich Frau S. an den Konsumentenschutz Verband Österreich.

Trotz Vermittlung des Konsumentenschutz Verbandes Österreich und seiner Presseabteilung konnte keine Frau S. zufriedenstellende Lösung erzielt werden. Laut Angaben des Unternehmens hat die Tochter von Frau S. die notwendigen Buchungsunterlagen sowohl per Post als auch per Mail erhalten, wobei sie dadurch genügend Zeit gehabt hätte die Reise fristgerecht kostenfrei zu stornieren.

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Reise außerhalb der Geschäftsräumlichkeiten gebuchtID: 1458
15/12/2015 8:14

Frau L. hat unverbindlich über das Unternehmen DocLX Travel Events GmbH, jedoch außerhalb deren Geschäftsräumlichkeiten, eine Maturareise in die Türkei zum Frühbucherpreis von € 800,- gebucht, wobei die Reise ansonsten zu einem Preis von € 900,- zu buchen gewesen sei. Laut Angaben der Konsumentin sei seitens des Unternehmens jedoch eine Forderung in Höhe von ca. € 1.400,- geltend gemacht worden, welche sie nicht nachvollziehen habe können und weshalb sie die Reise storniert habe. Dabei seien ihr Kosten in Höhe von € 190,- entstanden. Da die Konsumentin keine Belehrung über geltende Rücktrittsrechte erhalten habe bzw. sie die Stornogebühren nicht nachvollziehen habe können, wandte sie sich an den Konsumentenschutz Verband Österreich und ersuchte die DocLX Travel Events GmbH die Forderung auszubuchen und den Vertrag als nichtig zu betrachten oder gegebenenfalls die Stornierungskosten auf € 80,- zu reduzieren.

Trotz Vermittlung des Konsumentenschutz Verbandes Österreich und seiner Presseabteilung konnte keine Frau L. zufriedenstellende Lösung gefunden werden. Das Unternehmen teilte mit, dass das Vorhaben auf Maturareise zu fahren wohl besprochen und bedacht war, da die Konsumentin unterschrieben hat. Da DocLX Travel Events GmbH die Äußerung der Konsumentin als keinen relevanten Stornierungsgrund angesehen hat, sind die Stornierungskosten nicht reduziert worden.

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