LTUR Tourismus AG

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Verpatzter Urlaub durch verweigerte Einreise ID: 179891
02/12/2017 11:05

Frau F. und ihr Mann buchten für September 2017 eine Reise nach Ägypten. Dafür suchten sie ein Büro des Reiseveranstalters L’TUR in Wien auf. Im Zuge der Buchung erkundigten sich die Konsumenten auch nach den Einreise- und Visabestimmungen für bosnische bzw. serbische Staatsangehörige. Nachdem der Reiseberater mit der zuständigen Grenzbehörde Rücksprache gehalten hatte, informierte er Frau F. und ihren Mann über die Möglichkeit der Visaaustellung am Ankunftsflughafen. Sicherheitshalber fragte das Paar auch noch bei der ägyptischen Botschaft in Wien nach, wo ihnen die gleiche Auskunft erteilt wurde. Da sich die Konsumenten nun darauf verließen war der Schock groß, als ihnen bei der Einreise am Flughafen die Einreise nach Ägypten wegen fehlendem Visum verweigert wurde. Da der Reiseveranstalter L’TUR nicht erreichbar war, konnte der Rückflug nach Wien auch nicht umgebucht werden, weshalb Frau F. und ihr Mann gezwungen waren, Tickets um € 400,- für den einzig verfügbaren Flug nach Frankfurt zu buchen. Ebenso musste von den Konsumenten die Reise von Frankfurt nach Wien selbstständig organisiert werden, was mit Kosten von € 160,- verbunden war. Da Frau F. mit dem Unternehmen auf keinen grünen Zweig kommen konnte und sich auch keiner Schuld bewusst war, wandte sie sich an den Konsumentenschutz Verband Österreich.

Trotz Vermittlung des Konsumentenschutz Verbandes Österreich und seiner Presseabteilung konnte keine für Frau F. zufriedenstellende Lösung gefunden werden. L’TUR erklärte nach Prüfung des Falles, kein Verfehlen des Mitarbeiters bei der Beratung feststellen zu können, insbesondere da die Konsumenten die selbe Auskunft bezüglich der Einreisebestimmungen auch von der zuständigen ägyptischen Botschaft erhalten hatten. Die tatsächlichen Gründe für die verweigerte Einreise seien aus den vorliegenden Unterlagen nicht vollständig nachzuvollziehen. Aus diesen Gründen lehne das Unternehmen eine Rückerstattung des Reisepreises ab.

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Visum wird benötigt – Wer hat zu informieren? ID: 143798
17/10/2016 10:00

Frau K. hat über das Unternehmen LTUR Tourismus AG eine Reise für zwei Personen nach London zum Preis von ca. € 950,- gebucht und bezahlt. Laut Angaben der Konsumentin durfte ihre Mitreisende, Frau J., die Reise nicht antreten, da ihr aufgrund ihrer serbischen Staatsangehörigkeit, trotz Besitzes eines österreichischen Aufenthaltstitels, bereits am Flughafen das Boarding mangels Visums für das Vereinigte Königreich verweigert wurde. Frau K. wurde seitens des Unternehmens nicht mitgeteilt, dass ein Visum benötigt würde. Da Frau J. an Multipler Sklerose leidet, konnte Frau K. die Reise auch nicht in Anspruch nehmen. Dementsprechend hat die Konsumentin dem Reisebüro ihre Unannehmlichkeit bekannt gegeben, jedoch ohne eine sie zufriedenstellende Antwort erhalten zu haben. Außerdem hat die Konsumentin bei der Stornierung des Hotels festgestellt, dass das Hotel nicht gebucht wurde. Hilfesuchend wandte sich die Konsumentin an den Konsumentenschutz Verband Österreich.

Trotz Vermittlung des Konsumentenschutz Verbandes Österreich und seiner Presseabteilung konnte keine Frau K. zufriedenstellende Lösung erzielt werden. Das Unternehmen ließ mitteilen, dass es sich in obiger Angelegenheit um einen Vorgang handelt, auf den das Unternehmen keinen Einfluss hat und dem Unternehmen zum Zeitpunkt der Buchung nicht bekannt war, dass eine der Reisenden die serbische Staatsangehörigkeit hatte. Weiters ließ die LTUR Tourismus AG mitteilen, dass selbst wenn dieses bekannt gewesen wäre, daraus nicht gefolgert hätte werden können, dass eine Verpflichtung bestanden hätte, über die Einreisebestimmungen für serbische Staatsangehörige zu informieren. Das Unternehmen wollte Entgegenkommen demonstrieren und hat Frau K. einen Gutschein in Höhe von ca. € 150,- zur Verfügung gestellt. Dazu hat uns die Konsumentin mitgeteilt, dass die Mitarbeiter des Unternehmens im Geschäft zugegeben haben, dass sie vergessen haben die Konsumentin darüber zu informieren. Nach erneuter Kontaktaufnahme ließ das Unternehmen mitteilen, dass eine entsprechende Verpflichtung lediglich bei EU-Staatsangehörigen besteht.

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