Merkur Versicherung AG

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Zusatzkrankenversicherung greift nicht ID: 154194
13/03/2016 12:00

Herr R. hat bei der Merkur Versicherung AG eine Zusatzkrankenversicherung abgeschlossen. Laut Angaben des Konsumenten wurde er von Mitte Juni 2015 bis Anfang Juli 2015 im Krankenhaus behandelt. Die Behandlung hat der Rehabilitation gedient, wobei es keine Möglichkeit gab diese ambulant oder zu Hause durchzuführen. Der Konsument konnte nicht nachvollziehen weshalb seitens der Versicherung für den Zeitraum keine tariflichen Leistungen erbracht bzw. das Tagegeld und Ersatztagegeld nicht bezahlt wurden. Zudem wurden auch keine Leistungen für die Hilfsmittel bzw. das Rollmobil und die Inkontinenzversorgung erbracht, obwohl diese ärztlich verordnet waren.

Durch Vermittlung des Konsumentenschutz Verbandes Österreich und seiner Presseabteilung konnte keine Herrn R. zufriedenstellende Lösung gefunden werden. Die Merkur Versicherung AG teilte mit, dass für die Leistungen keine tarifliche Deckung besteht. Eine Leistung für das Tagegeld für die Remobilisation, sowie für die Heilbehelfe, sind auf Basis der Tarife und gemäß dem Vertrag  von Herrn R. nicht gedeckt.

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Was genau ist jetzt versichert? ID: 154421
25/02/2016 12:05

Herr S. ist leidenschaftlicher Fußballspieler und hat für den Fall der Fälle seit September 2009 eine Unfallversicherung bei der Merkur Versicherung AG. Der Konsument hat die Versicherung abgeschlossen, als er noch in der Landesliga gespielt hat, wobei er jetzt in der Regionalliga tätig ist. Im Jahr 2010 hat er sich beim Spielen verletzt, wobei seitens der Versicherung unverzüglich eine Entschädigung geleistet wurde. Im Juni 2015 hat Herr S. im Rahmen eines Vorbereitungsspieles eine weitere Verletzung erlitten, wobei diesmal seitens der Merkur Versicherung AG die Leistung einer Entschädigung abgelehnt wurde. Die Versicherung hat das damit begründet, dass Verletzungen bei Wettbewerben nicht versichert seien. Da Herr S. bei der ersten Verletzung eine Entschädigung bekam, war ihm auch nicht bewusst, dass eine Vertragsanpassung erforderlich wäre. Nach Ansicht des Konsumenten lag ein Beratungsfehler vor, zumal er nicht spätestens nach der ersten Verletzung darüber aufgeklärt wurde, dass Verletzungen bei Ligaspielen künftig nur nach Vertragsanpassung und Zahlung einer um 50 % höheren Prämie gedeckt werden. Da Herr S. mit der Versicherung auf keinen grünen Zweig kommen konnte, wandte er sich an den Konsumentenschutz Verband Österreich.

Trotz Vermittlung des Konsumentenschutz Verbandes Österreich und seiner Presseabteilung konnte keine Herrn S. zufriedenstellende Lösung gefunden werden. Die Merkur Versicherung AG teilte mit, dass sie in den ersten Schaden eingetreten ist, da Herr S. bei der Antragstellung nicht angegeben hat in der Landesliga beschäftigt zu sein. Bei der zweiten Schadensmeldung hatte sich im Zuge einer umfassenden Recherche herausgestellt, dass der Konsument bereits zum Zeitpunkt der Antragstellung in der Landesliga tätig war. Herr S. habe am Antrag die Frage nach besonderen Gefahren mit ‘nein’ beantwortet, wobei laut dem Unternehmen wahrheitsgetreue Angaben zu einem Risikozuschlag geführt hätten. Weiters teilte die Versicherung mit, dass ohne jegliche Präjudiz von einer Rückforderung, der im ersten Schadenfall geleisteten Zahlung, abgesehen wird. Herr S. konnte dies jedoch nicht nachvollziehen, zumal sein Makler bei der Versicherung angefragt hat, ob auch die Regionalliga versichert ist, worauf er eine positive Antwort von der Versicherung erhalten hatte. Daraufhin wurde mehrfach versucht Kontakt mit der Versicherung aufzunehmen, jedoch hat das Unternehmen bis Redaktionsschluss keine weitere Stellungnahme abgegeben.

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